"Ignoranz tötet" oder "Das Versagen der Weltgemeinschaft"

August 1993 übernahm Brigadegeneral Roméo Dallaire das Oberkommando der UN-Friedenstruppen in Ruanda.

Seine Aufgabe war es; einen wackeligen Frieden zwischen zwei verfeindeten Volksgruppen zu sichern.

Extremisten in der ruandischen Regierung hatten den Genozid an Tutsies und gemäßigten Hutus von langer Hand geplant und hierbei das zögerliche Handeln der UN eingeplant.

Roméo Dallaire war nicht nur versucht den Frieden zu sichern, sondern auch einen Genozid zu vehindern.

Gegen den Befehl, Ruanda zu verlassen, handelte er auf eigene Faust und unternahm, mit einem kleinen Stab und ein paar wenigen UN-Soldaten aus afrikanischen Nachbarländern, einen aussichtslosen Kampf gegen das Abschlachten einer Minderheit im Land.

Innerhalb von 100 Tagen, im Jahre 1994, wurden fast 1 Millionen Menschen mit Macheten abgeschlachtet. Wer unter den Todgeweihten 30 Dollar hatte, konnte sich glücklich schätzen, erschossen zu werden als bei lebendigem Leibe zerstückelt zu werden.

Roméo Dallaire ist es trotzdem gelungen über 30.000 Leben zu retten.

Er hat mehr als 10 Jahre gebraucht um diese Tragödie zu verarbeiten und entschloß sich darauf hin ein Buch zu veröffentlichen, in der er all seine Erlebnisse niederschrieb.

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ISBN 978-3-86674-023-5

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"Are All Humans Human? Or... Are Some Humans More Human Than Others"

"Sind alle Menschen Mensch? Oder... sind einige Menschen mehr Mensch als andere"

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